Der Verlag wirbt für seine Bücher auf Buchmessen und seinen Lyriktagen durch PR, mit Anzeigen und seiner Verlagsdokumentation „Lyrik lieben lernen“.
In dieser Ausgabe werden die einzelnen Bücher mit Bild und Geleitwort ausführlich vorgestellt. Buchhändler können damit beraten und die Presse kann auf für sie interessante Titel zurückgreifen.
„Lyrik lieben lernen“ wird auf der Buchmesse an Besucher, an Buchhändler und Presse kostenlos verteilt, ebenfalls an Autoren.
BUCHMESSE
Die Presse schreibt: „Kleiner Verlag mit großem Zuspruch. Edition L besetzt mit Lyrik auf der Frankfurter Buchmesse interessante Nische.“
Im Kulturteil der „Süddeutschen Zeitung“ war vor einiger Zeit über eine Neuerscheinung aus dem Hockenheimer Czernik-Verlag Edition L zu lesen: „Wer immer sich ernsthaft für eine ernstzunehmende Lyrik interessiert, darf an diesem Buch, erschienen in einer kleinen Edition, nicht vorbeigehen.“ Und dieses Nicht-vorbei-Gehen trifft nicht nur im übertragenen, sondern auch im tatsächlichen Sinne zu, wenn man den schmucken Stand der Edition L auf der Frankfurter Buchmesse erlebt.
Er strahlt ein wenig Ruhe inmitten der großen Hallen aus und präsentiert etwa 120 Neuerscheinungen des Hockenheimer Verlages in den letzten Jahren. Dazu ein paar Informationen, gemütliche Sitzmöglichkeiten zum Blättern in den Büchern und zu Gesprächen mit dem Verleger und anderen Messebesuchern.
Lyrik hat viel Verbindendes, dies wird allein schon dadurch deutlich, dass im Laufe eines halben Tages alle Generationen an dem Stand anzutreffen sind.
Viele Gesprächsrunden bilden sich im Laufe der Stunden, man unterhält sich, tauscht Adressen aus, gibt Ideen weiter. Lesungen werden am Lyrik-Stand nicht abgehalten. Dazu ist es dann doch zu hektisch und zu laut, meint Theo Czernik. Vor einigen Jahren, gleich nach der Wende, hatte er eine Lesung mit dem in der ehemaligen DDR verfolgten Schriftsteller Günter Ullmann aus dessen Gedichtband „Der Horizont um den Hals“ abgehalten. Vor lauter Fernsehteams und Presseleuten hatten aber Zuhörer kaum noch Platz. Zwar berichteten die führenden Zeitungen bundesweit über diese erste Lesung des DDR-Autors, die Gesamtatmosphäre der Lesung war aber nicht ganz im Sinne des Hockenheimer Verlegers.
Die Buchmesse verdeutlicht die Vielfalt des Buches und mit der Vielfalt auch die Intimität des Buches. Der Hockenheimer Lyrik-Verlag ist ein gutes Beispiel dafür.
Auszüge aus einem Zeitungsbericht des Schwetzinger Morgens / Hockenheimer Tageszeitung, ba.

- Günter Ullmann am Stand des Czernik-Verlages
LYRIKTAGE DES CZERNIK-VERLAGES/EDITION L
Die Tagungen sind eine freie Zusammenkunft von Autoren ohne politische, gewerkschaftliche oder sonstige ideologische Ziele und ohne den Statuten eines Vereines.
Seit der ersten Veranstaltung 1984 auf der Comburg folgten Orte wie Bayreuth, Freudenstadt und Schwetzingen. Eröffnet wurden sie von literarischer Prominenz wie Hilde Domin, Marcel Reich-Ranicki, Wolf Biermann, Ulla Hahn u.a.
Der Tenor der Tagung ist nicht die Profilierung des Einzelnen, sondern Zusammenarbeit und Kollegialität. Die Atmosphäre wird geprägt durch die gemeinsame Arbeit am Gedicht, durch Austausch von Erfahrungen untereinander, mit Lesern, Buchhändlern und Medien.
Angeboten werden praxisbezogene Werkstattgespräche, Referate und Seminare sowie öffentliche Lesungen der Teilnehmer. Die wachsende Anzahl der Teilnehmer kommt aus allen Teilen Deutschlands und den deutschsprachigen Nachbarländern. Gespräche über die Fortführung an einem neuen Ort werden geführt.




INGE CZERNIK-FÖRDERPREIS FÜR LYRIK
Der Förderpreis ist seit 1986 eine Privatinitiative des Verlages. Er wird öffentlich ausgeschrieben und seit dem Tode der Verlegerin 1993 nach ihr benannt. Er setzt in der Lyrikszene einen Akzent und dient den Preisträgern zur literarischen Profilierung.
An der Ausschreibung können sich alle deutschsprachigen Autorinnen und Autoren beteiligen, die noch von keinem größeren Verlag veröffentlicht worden sind. Es gibt kein altersbezogenes Limit wie bei manchen Ausschreibungen.
Der Preis besteht aus einer Veröffentlichung der Gedichte der Preisträger in Buchform und ist auch mit einer finanziellen Zuwendung verbunden.
Die Preisträger werden von einer 12-köpfigen Jury ermittelt. Diese Art Selektion ermöglicht eine sachliche und objektive Entscheidung.
1) Wolf Biermann „Süßes Leben saures Leben“. Zeitkritische Lyrik.
2) Marcel Reich-Ranicki mit Oberbürgermeister Erwin Reichert und Verleger Theo Czernik. Thema „Lyrik-wozu?“
3) Hilde Domin mit Verleger Theo Czernik und Tochter Esther Armbruster-Czernik. Lesung und Diskusion.
4) Arbeitskreis.
