Meinung Hilde Domins über den Verleger


„Wer es könnte, die Welt hoch werfen, dass der Wind hindurchfährt.“
Ihnen, lieber Theo Czernik, der Sie es immer erneut versuchen.
Herzlich Ihre Hilde Domin.



„Wer es könnte, die Welt hoch werfen, dass der Wind hindurchfährt.“
Ihnen, lieber Theo Czernik, der Sie es immer erneut versuchen.
Herzlich Ihre Hilde Domin.

„So wie wir zuweilen in den Augen eines anderen nach uns selber forschen, so suchen wir im Gedicht, das eine Art Biographie des Lyrikers ist, den Schlüssel zu unserer eigenen Identität. Dieses Berührtwerden ist eine Art Unfassbarkeit. Vielleicht ist es so, dass der Dichter, der durch den kreativen Prozess zu sich selber findet, eine Isolierung überwindet, die uns ‚normale‘ Menschen stumm sein lässt, dass sein Gedicht uns aber nun von der Einsamkeit, in der wir leben, befreit – so finden wir auch zu uns, und wenn es nur für Minuten des Stillehaltens ist.“